Entwickelt und gebaut in Deutschland – der erste kleine Lifestyle-Stadtflitzer von Opel

Der neue Opel ADAM!

Mit dem neuen ADAM bringt Opel erstmals einen feinen Lifestyle-Stadtflitzer auf den Markt und erschließt damit für die Marke neues Wachstumspotenzial innerhalb des A-Segments. Der Opel ADAM verbindet kraftvolles, muskulöses Design mit beinahe grenzenlosen Möglichkeiten zur Personalisierung. So können Besitzer ihren ADAM absolut einzigartig gestalten. Darüber hinaus bietet er Premium-Technologien, die normalerweise nur in höheren Fahrzeugsegmenten zu finden sind, darunter ein völlig neu entwickeltes Infotainment-System, das die Integration von Smartphones (Android und Apple iOS) inklusive Internet-basierter Applikationen ermöglicht und so deren Funktionalitäten im Fahrzeug verfügbar macht.

Der neue Opel ADAM!

Mit einer Länge von knapp 3,70 Metern und 1,72 m Breite (ohne Außenspiegel) empfiehlt sich der wendige Dreitürer insbesondere fürs städtische Umfeld. In seinem hochwertig gestalteten Innenraum genießen vier Personen Premium-inspiriertes Ambiente und ein für ein Fahrzeug dieser Klasse großzügiges Raumgefühl. Innerhalb des A-Segments, in dem Opel bereits mit dem praktischen, funktionalen Agila vertreten ist, zielt der sportlich-elegante ADAM vor allem auf trendbewusste, urbane Kunden, die ein Auto suchen, das ihren persönlichen Stil reflektiert. Experten erwarten, dass dieses Lifestyle-orientierte Untersegment über die nächsten Jahre konstant wachsen wird.

Opel Vorstandsvorsitzender Karl-Friedrich Stracke: „Unser neuer Lifestyle-Stadtflitzer ADAM eröffnet großes Wachstumspotenzial für Opel. Wir sind sehr stolz, dass er beste deutsche Ingenieurskunst in sein Segment bringt. Der Opel ADAM ist übrigens das einzige Auto seiner Klasse, das in Deutschland hergestellt wird. Wir sind sicher, dass er bei seiner Weltpremiere in Paris im September hervorragend ankommt.“

Der Opel ADAM ist zum Start zunächst mit drei effizienten Benzinmotoren (1.2 – 51kW/
70 PS, 1.4 – 64 kW/87 PS und 1.4 – 74/100 PS) in Verbindung mit Fünfgang-Schaltgetriebe verfügbar. Alle Aggregate sind auf Wunsch auch mit ecoFLEX-Technologiepaket inklusive Kraftstoff sparendem Start/Stop-System erhältlich.

Einzigartig: beinahe unbegrenzte Personalisierungsmöglichkeiten

Anstelle der bei Opel sonst üblichen gestaffelten Ausstattungsreihen kommt der neue ADAM mit drei unterschiedlichen  „Ausstattungswelten“, die verschiedene Geschmacks­richtungen ansprechen: JAM ist unkonventionell, modisch und bunt, GLAM mehr chic und elegant, SLAM steht für die sportliche Richtung. Diese drei „Lebenswelten“ bilden die Basis für beinahe unzählige optische Möglichkeiten zur Personalisierung des eigenen ADAM: Kunden können aus einer breiten Palette an Außenlackierungen wählen und sie mit drei Dachfarben kombinieren. Sie haben zudem die Wahl zwischen unterschiedlichen Innenfarben, Dekoren und Dachhimmel-Ausführungen, darunter ein extravaganter „Sternenhimmel“ mit LEDs. Doch damit nicht genug: Eine Vielzahl weiterer hochwertiger Design-Elemente ermöglicht es Kunden, ihren ADAM so auszustatten, dass er ihren ganz persönlichen Geschmack und Stil widerspiegelt.

Opel Design-Chef Mark Adams fasst zusammen, was den neuen Opel ADAM so einzigartig macht. „Unser kleiner, feiner Lifestyle-Flitzer bietet mit seinen fast unzähligen Kombinationsmöglichkeiten außen und innen mehr Potenzial zur Individualisierung als jedes andere Auto in seinem Segment. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass man zwei identische Exemplare zu Gesicht bekommt.“

Ausdrucksstark: moderner Auftritt, unverwechselbare Silhouette, stilvolles Interieur

Der neue ADAM überträgt die vielfach ausgezeichnete Opel-Designphilosophie, die skulpturale Formen mit deutscher Ingenieurskunst verbindet, ins A-Segment. Mit seinem modernen, kraftvollen Auftritt setzt er sich dabei klar vom Retro-Look vieler Wettbewerber ab. Sein markantes, einzigartig geformtes Dach scheint über dem Karosseriekörper zu schweben und erlaubt durch diese optische Trennung die besonders wirkungsvolle Umsetzung ausdruckstarker Zweifarb-Kombinationen. Seinen Namen trägt der Opel ADAM – im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrzeugen – im hinteren Bereich an der
C-Säule, was seinen einzigartigen Charakter zusätzlich betont.

Im großen Kühlergrill erstreckt sich mittig die neue, flügelförmige Chromspange mit prominentem Markenemblem, wie sie gerade in der neuen Astra-Familie eingeführt wurde. Auf der Seite fallen zwei vom Astra GTC bekannte, charakteristische Designelemente ins Auge: die sichelförmige Sicke im unteren Türbereich und die dynamisch geschwungene  „Schockwellen“-Linie um die Türgriffe. Die Frontleuchten verfügen über das für Opel typische, pfeilförmige Tagfahrlicht, das – wie die Rücklichter – erstmals im Segment auch in Energie sparender LED-Technologie erhältlich ist.

Im Innenraum hält der neue Opel ADAM, was sein Exterieur verspricht: Die Passagiere erwartet ein stilvolles, hochwertiges Ambiente mit einem für ein Auto dieser Klasse bemerkenswert großzügigen Raumgefühl. Mit skulpturalen, harmonischen Oberflächen und Linien erinnert der ADAM im Interieur an die größeren Markenbrüder Astra, Meriva und Insignia. Die runden Instrumente im klassischen Chronografen-Stil und chromverzierte Bedienelemente vermitteln eine Aura sportlicher Präzision.

Verbindend: Top-Infotainment mit Smartphone-Integration

Als erstes Fahrzeug überhaupt verfügt der ADAM über das völlig neu entwickelte Opel-Infotainment-System, das eine neue Dimension von Komfort und Flexibilität eröffnet. Das hochmoderne Top-System ermöglicht es, via BluetoothTM und USB-Verbindung die Fähigkeiten von Smartphones ins Fahrzeug zu bringen, darunter Internet-basierte Applikationen inklusive GPS-Navigation. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Software kompatibel – eine Neuheit im Segment – und überträgt ausgewählte Smartphone-Inhalte auf einen hoch auflösenden, sieben Zoll großen Farb-Touchscreen. Dieser bietet einen schnellen und intuitiven Zugang zu zahlreichen Bedienfunktionen mit fünf einfach zu navigierenden Menüs.

Neben Smartphones können zudem andere mobilen Endgeräte (Massenspeicher) wie MP3-Player, iPodTM oder Tablet-Computer per BluetoothTM, USB und über eine AUX-in-Buchse mit dem System verbunden werden. Bei stehendem Fahrzeug ist es möglich, auf dem großen Farb-Display auch Videos oder personalisierte Fotogalerien anzuschauen.

Anspruchsvoll: Premium-Technologien erstmals im A-Segment

Mit dem ADAM bringt Opel eine Reihe weiterer anspruchsvoller Innovationen ins A-Segment, die üblicherweise nur in höheren Fahrzeugkategorien zu finden sind. Eine Premiere im Segment ist der Parkassistent der zweiten Generation, der gleichzeitig sein Opel-Debüt im ADAM feiert. Das System erkennt bei paralleler Vorbeifahrt nicht nur passende Parklücken, sondern steuert das Fahrzeug auf Wunsch auch automatisch in diese hinein – der Fahrer muss nur noch Gas geben, bremsen und kuppeln. Im Paket mit enthalten ist immer auch ein Toter-Winkel-Warner, der ebenfalls Ultraschall-Sensoren nutzt. Ein weiteres „First“ für die Klasse ist das optional beheizbare Lenkrad, das auf Wunsch für eine zusätzliche Portion Luxus im komfortablen ADAM-Innenraum sorgt.

Fahraktiv und sicher: agiles Handling, ESP immer serienmäßig an Bord

Der kraftvolle optische Auftritt des Opel ADAM wird durch seine breite Spur (vorne 1485/ hinten 1478 mm) zusätzlich betont. Gleichzeitig sorgt diese im Zusammenspiel mit dem Radstand von 2311 mm für ein hohes Maß an Fahrstabilität und -komfort. Vorne verfügt der ADAM über eine McPherson-Radaufhängung und einen Hilfsrahmen, die Hinterachse besteht aus einer Torsionslenker-Konstruktion. Bei den Rädern können ADAM-Kunden zwischen Größen von 16 bis 18 Zoll wählen. Die Varianten mit 17- und 18-Zoll-Felgen kommen serienmäßig mit einem Sport-Fahrwerk und direkterer Lenkcharakteristik. Die elektrische Servolenkung des Opel ADAM bietet einen speziellen, per Taste im Cockpit aktivierbaren City-Modus, der mit erhöhter Lenkunterstützung bei niedrigen Geschwindigkeiten aufwartet, was insbesondere das Rangieren erleichtert. Ebenfalls immer serienmäßig an Bord ist ein ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) der neuesten Generation mit zahlreichen, die Sicherheit steigernden Unterfunktionen und ein Berg-Anfahrassistent.

Für ein hohes Maß an passiver Sicherheit sorgt eine hochstabile, größtenteils aus hochfestem Stahl gefertigte Fahrgastzelle in Kombination mit Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie doppelten Gurtstraffern an den Vordersitzen, die zusätzlichen Schutz speziell für die Beine und Knie der Frontinsassen bieten. Die passive Sicherheits­aus­stattung umfasst zudem zwei ISOFIX-Kindersitz-Verankerungen mit Top-Tether-Anbindungen auf der 50:50 geteilt klappbaren Rückbank.

Seinen Bestellstart feiert der neue Opel ADAM zur Weltpremiere auf dem Automobilsalon in Paris (29. September – 14. Oktober 2012). In die Ausstellungsräume der Händler kommen die ersten Exemplare des Lifestyle-Stadtflitzers im Januar 2013.

HS RallyeTeam mit Heckantrieb ins Etappenziel

Foto: DPPI

Allradpremiere ohne Allrad: Nach einer harten Landung bei Kilometer 190 mussten Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann in der zweiten Hälfte der heutigen Speziale ohne den Antrieb an der Vorderachse auskommen. Trotz dieses Problems behauptet das HS RallyeTeam die fünfte Position in der Gesamtwertung.

Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann retten sich mit Heckantrieb ins Ziel – Foto: DPPI

 

Für das HS RallyeTeam begann die vierte Etappe der Silk Way Rallye mit einem packenden Dreikampf: Im Dünenabschnitt zu Beginn der Speziale fuhren Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann Seite an Seite mit Bernard Errandonea (SMG-Diesel-Buggy) und FIA-Weltcup-Sieger Boris Gadasin (G-Force-Proto). Der direkte Vergleich mit Buggy und Prototyp ließ für die Piloten interessante Rückschlüsse auf die eigene Fahrweise zu.

 

Das Kopf-an-Kopf-Duell endete jedoch nach 190 Kilometern. Der SAM 30D CC landete nach einer Kuppe hart, wobei die Antriebswelle vorne links und der Stabilisator brachen. Kahle/Schünemann entschieden sich gegen eine Reparatur und setzten die Fahrt ohne Antrieb an der Vorderachse fort. Für die Deutschen war es eine Art Déjà-vu, saßen sie doch bei ihren bisherigen Einsätzen immer in heckgetriebenen Buggies. Die Entscheidung zur Weiterfahrt war jedenfalls goldrichtig: Kahle/Schünemann beendeten die Speziale ohne weitere Schwierigkeiten und ohne sich festzufahren.

 

Im Etappenziel der wegen starker Niederschläge auf 391 Kilometer verkürzten Speziale fehlten dem HS RallyeTeam nur 20 Minuten auf den Tagessieger Vladimir Vasiljev (G-Force-Proto). In der Gesamtwertung verteidigt die Mannschaft aus Hamburg die fünfte Position mit dem kleinstmöglichen Rückstand von einer Sekunde auf Vordermann Miroslav Zapletal (Hummer H3). Auch der letzte Podestplatz von Boris Gadasin (G-Force-Proto) ist mit zwölf Minuten Rückstand noch in Reichweite. Unterdessen ist der Vorsprung auf Verfolger Balasz Szalay (Opel Antara RR) auf 18 Minuten angewachsen. Auf der Schlussetappe werden Kahle/Schünemann versuchen, ihre Position in der Gesamtwertung noch einmal zu verbessern.

 

Matthias Kahle: „Wieder eine anspruchsvolle Prüfung, die das Material stark beansprucht hat. Anfangs hatten wir einen Dreikampf in den Dünen, der für mich sehr aufschlussreich war. Ich konnte Errandoneas Buggy und Gadasin im Prototypen beobachten, wie sie über die Dünen fahren. Dabei habe ich wieder viel gelernt. Auch die Änderung der Fahrwerkshöhe hat sich als gut herausgestellt. So kommen wir Stück für Stück weiter. Obwohl wir ein bisschen Zeit verloren haben durch den Schaden am Auto, war es insgesamt ein guter Tag.“

 

Dr. Thomas M. Schünemann: „In den vergangenen vier Tagen sind wir von der Testphase nahtlos in die Racingphase übergegangen. Der SAM und besonders der neue Motor liefen bisher problemlos und wir schauen immer mehr auf die Ergebnisse. Heute haben wir unsere Platzierung bestätigt, morgen werden wir alles daran setzen, uns um mindestens einen Platz zu verbessern. Vielleicht ist sogar das Podium noch drin. Die Entscheidung des Veranstalters, die Schlussetappe aus Respekt vor den Opfern der Flutwelle abzusagen, halte ich für absolut richtig. Bei solchen Ereignissen steht der Sport zu Recht hinten an.“

 

Ursprünglich sah die Route der Silk Way Rallye noch zwei Etappen vor. Aus Rücksicht auf die Opfer der Flutkatastrophe am Schwarzen Meer haben die Veranstalter heute jedoch bekanntgegeben, dass die Schlussetappe von Maykop nach Gelendschick abgesagt wird und auf eine Siegerehrung verzichtet wird. Die Gewinner werden also auf der morgigen Speziale über 506 Kilometer ermittelt. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer ein ganz anderes Terrain. Enge, hügelige und steinige Pisten machen einen Großteil der Wertungsprüfung aus, vor allem Reifenschäden können hier für Überraschungen sorgen.

 

Ergebnis der Silk Way Rallye 2012 nach Etappe 4

 

Pos. Fahrer/Beifahrer Fahrzeug

Gesamtzeit

1. Lavieille/Larroque Proto Dessoude 11

15:08:32h

2. Pelichet/Panseri Toyota Hilux Pickup

+12:34m

3. Gadasin/Shchemel G-Force-Proto

+15:38m

4. Zapletal/Marton Hummer H3

+27:32m

5. Kahle/Schünemann SAM 30D CC

+27:33m

6. Szalay/Bunkoczi Opel Antara RR

+45:28m

7. Alvarez/Graue Toyota Hilux Pickup

+1:06:58h

8. Savenko/Maltsev Honda Acura Buggy

+1:39:59h

9. Volikov/Volikov G-Force-Proto

+2:20:28h

10. Frolov/Shubin Nissan Frontier

+2:48:30h

 

 

Platzierungen des HS RallyeTeams

 

SAM

Etappe 1

Etappe 2

Etappe 3

Etappe 4

Etappe 5

Etappe 6

Tageswertung

4.

9.

4.

7.

ABGESAGT

Gesamtwertung

4.

8.

5.

5.

ABGESAGT

 

 

 

 

 

 

 

Truck

Etappe 1

Etappe 2

Etappe 3

Etappe 4

Etappe 5

Etappe 6

Tageswertung

12.

-

-

-

-

ABGESAGT
Gesamtwertung

12.

-

-

-

-

ABGESAGT

 

Über das HS RallyeTeam

Bei der Silk Way Rallye 2012 setzt das HS RallyeTeam erstmals einen Allrad-Prototypen ein. Zuvor zählte die Mannschaft aus Hamburg zu den erfolgreichsten Buggy-Teams im Marathonrallyesport. Die Bilanz bei den 13 Starts seit 2004: sechs Klassensiege, unter anderem bei der Dakar 2009 und 2011, und drei zweite Plätze. Als Fahrer vertraut das HS RallyeTeam auf den siebenfachen Deutschen Rallyemeister Matthias Kahle (Köln). Neben ihm nimmt der erfahrene Copilot Dr. Thomas M. Schünemann (Hamburg) Platz, der nicht nur auf Rallyestrecken erfolgreich unterwegs ist, sondern auch Gründer und Geschäftsführer der HS – Hamburger Software GmbH & Co. KG ist.

 

Fotografie: DPPI

Starkes Feld bei Rally Bohemia 2012

Auf Punktejagd : Maik Stölzel mit Copilot Thomas Windisch

Die XXXIX. Rally Bohemia bietet die hochwertigste Liste an Teilnehmern der neueren Geschichte.

Auf Punktejagd : Maik Stölzel mit Copilot Thomas Windisch

Die komplette Spitze der Mediasport Internationalen Tschechischen Rallyemeisterschaft wird dieses Jahr bei der Rally Bohemia noch durch viele wohlklingende Namen der Welt- und Europa-Rallyeszene ergänzt. Zweifellos wird unter den 88 angemeldeten Besatzungen aus zwanzig Ländern der norwegische Rennfahrer Mads Ostberg der größte Star bei der XXXIX. Rally Bohemia sein, der mit seinem Beifahrer Jonas Andersson in tschechischer Premiere mit dem Ford Fiesta RRC startet. Bis jetzt ist in der Tschechischen Republik bei einer Rallye noch nie ein Fahrer an den Start gegangen, der im selben Jahr bei der Weltmeisterschaft WRC gesiegt hat.

Mads Ostberg gelang dies im Frühling in Portugal. Bei den Veranstaltern erschienen auch zwei Anmeldungen von den Werksteams Škoda Motorsport. Die Heim-Farben werden somit von Jan Kopecký mit Pavel Dresler verteidigt, die auf der Rally Bohemia unter bestimmten Umständen den Titel des Tschechischen Rallyemeisters feiern könnten.
Mit dem zweiten Škoda Fabia S2000 sollten die sehr populären Finnen und Mitglieder des Werksteams Škoda Motorsport Häninnen und Markkula an den Start gehen.

Von der Heim-Spitze der Rallyefahrer nennen wir an dieser Stelle Roman Kresta mit dem Škoda Fabia S2000, der hier letztes Jahr mit seinem Beifahrer Petr Gross zu einem sehr wertvollen Preis kam. Der letztes Jahr erfolgreichste tschechische Fahrer der Rally Bohemia Pavel Valoušek wird auch nicht fehlen, der in dieser Saison im Peugeot 207 S200 von Lukáš Kostka navigiert wird. Wie Löwen kämpfen werden ganz bestimmt auch Václav Pech jun. mit Petr Uhel und ihrem exotischen MINI S2000 oder z. B. Tarabus mit Trunkát und einem weiteren Škoda Fabia S2000. Im Feld des Europapokals – Central befinden sich insgesamt drei Spitzenfahrer der FIA und 24 Inhaber von nationalen Titeln.

In der höchsten Kategorie 2, die vor allem S2000-Fahrzeuge enthält, zeigen sich bei allen Teilen der Rally Bohemia insgesamt 15 Fahrzeuge dieser Art. Alle Besatzungen, die in das „europäische“ Feld der Rally Bohemia angemeldet sind, werden noch durch die Besatzungen aus der deutschen Meisterschaft DRS ergänzt, wobei wir uns hier auf Fahrer und Fahrzeuge wie z. B. Karel Trněný mit seinem Škoda Fabia WRC oder Maik Stölzel mit seinem einmaligen Porsche
997 GT3 freuen können. 54 Besatzungen meldeten sich bei der Samstags-Historic Show an, womit die XXXIX. Rally Bohemia zu einem der größten Treffen historischer Rennwagen in Mitteleuropa wird. 23 Besatzungen starten beim Sonntags-Open-Pokal und ergänzen so das Feld der „europäischen“ Rennfahrer.

Der Haupt-Partner der Rally Bohemia ist die Firma Škoda Auto, die neben der Zurverfügungstellung des repräsentativen Backgrounds auch die Werksbesatzungen mit den Fahrzeugen Škoda Fabia S2000 an den Start des Wettkampfs schickt.

Weitere Informationen: http://www.rallybohemia.cz

Voller Erfolg für Speed Cats bei Grabfeldrallye

(C) www.sascha-smf.de

Sulzdorf – Trotz gut gefülltem Starterfeld mit ca. 180 Teilnehmern, bei der Grabfeldrallye im fränkischen Sulzdorf an der Lederhecke, waren in der 1,6 Liter Klasse F9, in der Leoni Stiem und Anne Kutins aus Hagnau normalerweise starten, nur drei Autos genannt.

(C) www.sascha-smf.de

So entschied man kurzerhand in der H 13 zu fahren, in der die Autos zwar optimierter und deutlich höher motorisiert sind, dafür aber 13 Fahrzeuge am Start waren. Bei extrem heißen Temperaturen und schönstem Sommerwetter freuten sich die Puma-Ladys nach sieben Wochen Pause, auf sieben anspruchsvolle Wertungsprüfungen. Fehlerfreie Fahrt und konstante, saubere Fahrweise spielten dem Speed Cat Racing Team am Ende des Tages, einen mehr als zufrieden stellenden 4. Platz in der Klasse ein. Am Start waren diesmal sogar 6 Damenteams, umso mehr freute man sich dabei den Pokal des besten Damenteams zu erhalten. Im Gesamten erreichten sie mit Startnummer 162 den 64. Rang. Leoni: „Es ist interessant zu wissen, wo man steht, wenn man gegen Autos fährt, die teilweise sequentielles Getriebe und mehr PS unter der Haube haben. Dass wir auch da in den Pokalrängen der besten 30 % sind, freut mich ungemein!“ Als nächstes werden die Damen mit ihrem Ford Puma bei der Rallye Calw Anfang September zu sehen sein.

 

SPEED CAT Racing Team

Leoni Stiem, Hauptstr. 30, 88709 Hagnau
leoni@catracing.de
www.catracing.de

HS RallyeTeam stürmt in Richtung Podium

MOTORSPORT - DAKAR SERIES 2012 - SILK WAY RALLY (RUS) - MOSCOW TO SOCHI - 07 TO 13/07/2012 - PHOTO : ERIC VARGIOLU / DPPI -

Freud und Leid im Biwak des HS RallyeTeams: Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann gehören bei der Silk Way Rallye zu den Gewinnern des Tages und holen in der Gesamtwertung drei Plätze auf. Allerdings müssen sie künftig auf die Hilfe des Racetrucks verzichten, der durch einen Getriebeschaden ausgefallen ist.

MOTORSPORT - DAKAR SERIES 2012 - SILK WAY RALLY (RUS) - MOSCOW TO SOCHI -  07 TO 13/07/2012 - PHOTO : ERIC VARGIOLU / DPPI -

MOTORSPORT – DAKAR SERIES 2012 – SILK WAY RALLY (RUS) – MOSCOW TO SOCHI – 07 TO 13/07/2012 – PHOTO : ERIC VARGIOLU / DPPI -

 

Die Lernkurve des HS RallyeTeams mit dem neuen SAM 30D CC zeigt weiter steil nach oben: Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann haben für die dritte Etappe der Silk Way Rallye kleine Veränderungen am Fahrwerk und an ihrer Taktik vorgenommen und damit große Wirkung erzielt. Die Deutschen hielten sich während der dritten Wertungsprüfung, die wegen starker Regenfälle auf 270 Kilometer verkürzt wurde, lange Zeit auf der dritten Position und wurden erst kurz vor Schluss auf Platz Vier in der Tageswertung verdrängt. Für morgen wird die Mannschaft aus Hamburg die Höhe des SAM anpassen, um ein noch besseres Fahrverhalten zu erzielen.

 

In der Gesamtwertung ist die Spitzengruppe auf der heutigen Speziale noch enger zusammengerückt: Nach 837 WP-Kilometern und über zehn Stunden Fahrtzeit liegen die ersten fünf Teams innerhalb von 15 Minuten. Besonders spannend ist der Dreikampf um die dritte Position, in dem Kahle und Schünemann hautnah mitmischen. Den Piloten des HS RallyeTeams fehlen nur noch 26 Sekunden auf den drittplatzierten Boris Gadasin (G-Force-Proto) und nur 14 Sekunden auf Miroslav Zapletal (Hummer H3). Die Führung hat derweil Tagessieger Christian Lavieille (Dessoude Proto) erobert, auf Platz zwei folgt Jerome Pelichet (Overdrive-Toyota).

 

Am gestrigen Abend musste das HS RallyeTeam jedoch auch einen Rückschlag hinnehmen. Der MAN-Racetruck von Mathias Behringer, Hugo Kupper und Michael Karg war im ersten Teil der Wertungsprüfung mit einem Getriebeschaden liegengeblieben. Das Lkw-Trio hatte die Rallyestrecke daher verlassen und war auf der Serviceroute ins Biwak gefahren. In Wolgograd musste die Mannschaft allerdings feststellen, dass der Getriebeschaden vor Ort nicht repariert werden konnte. Behringer/Kupper/Karg, 2011 noch Sieger der seriennahen Klasse bei den Trucks, konnten die heutige Etappe nicht mehr in Angriff nehmen. Kahle/Schünemann müssen die zweite Halbzeit der Rallye folglich ohne ihren „Fast Assistance“-Racetruck auskommen.

 

Matthias Kahle: „Heute waren wir viel besser unterwegs als gestern. Wir lernen den SAM bei diesen Bedingungen immer besser kennen. Die härteren Dämpfer haben schon viel gebracht, für morgen werden wir das Auto noch ein bisschen höher legen, weil wir heute ab und zu aufgesetzt haben. Die Prüfung war wieder sehr abwechslungsreich mit schnellen Passagen, Sand und Dünen in der Mitte und Schlamm am Ende. Der SAM lief auch heute problemlos. So kann es weitergehen. Schade, dass wir ohne unseren Racetruck auskommen müssen. Der Ausfall dämpft die Stimmung im Team natürlich.“

 

Dr. Thomas M. Schünemann: „Wir beenden den Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Ausfall von Mathias, Hugo und Michael ist auch menschlich ein großer Verlust für unser Team. Unsere Taktik verändern wir dadurch aber nicht großartig. Wir werden weiterhin möglichst schnell fahren ohne große Risiken einzugehen. Wie man sieht, ist uns das auch heute schon ganz gut gelungen.“

 

Drei von sechs Etappen der Silk Way Rallye 2012 sind vorüber, von einer Halbzeitpause kann aber nicht die Rede sein, denn die morgige Speziale ist die längste der gesamten Rallye. 506 Kilometer gilt es in Wertung zu absolvieren, gut die Hälfte davon auf Sand. Doch die Schleife rund um Elista hat es nicht nur wegen einer 100 Kilometer langen Dünenpassage in sich: Die zweite Hälfte der Prüfung findet auf den für Russland typischen Savannen-Pisten statt. Nach mehreren Stunden Fahrtzeit ist auf diesen Hochgeschwindigkeitsstrecken Ausdauer und Konzentration gefordert.

 

Ergebnis der Silk Way Rallye 2012 nach Etappe 3

 

Pos. Fahrer/Beifahrer Fahrzeug

Gesamtzeit

1. Lavieille/Larroque Proto Dessoude 11

10:14:01h

2. Pelichet/Panseri Toyota Hilux Pickup

+10:14m

3. Gadasin/Shchemel G-Force-Proto

+14:25m

4. Zapletal/Marton Hummer H3

+14:37m

5. Kahle/Schünemann SAM 30D CC

+14:51m

6. Szalay/Bunkoczi Opel Antara RR

+28:39m

7. Savenko/Maltsev Honda Acura Buggy

+31:14m

8. Novitsky/Mesheryakov G-Force-Proto

+43:44m

9. Volikov/Volikov G-Force-Proto

+47:51m

10. Alvarez/Graue Toyota Hilux Pickup

+1h12:50m

 

 

Platzierungen des HS RallyeTeams

 

SAM

Etappe 1

Etappe 2

Etappe 3

Etappe 4

Etappe 5

Etappe 6

Tageswertung

4.

9.

4.

Gesamtwertung

4.

8.

5.

 

 

 

 

 

 

 

Truck

Etappe 1

Etappe 2

Etappe 3

Etappe 4

Etappe 5

Etappe 6

Tageswertung

12.

-

Gesamtwertung

12.

-

 

Über das HS RallyeTeam

Bei der Silk Way Rallye 2012 setzt das HS RallyeTeam erstmals einen Allrad-Prototypen ein. Zuvor zählte die Mannschaft aus Hamburg zu den erfolgreichsten Buggy-Teams im Marathonrallyesport. Die Bilanz bei den 13 Starts seit 2004: sechs Klassensiege, unter anderem bei der Dakar 2009 und 2011, und drei zweite Plätze. Als Fahrer vertraut das HS RallyeTeam auf den siebenfachen Deutschen Rallyemeister Matthias Kahle (Köln). Neben ihm nimmt der erfahrene Copilot Dr. Thomas M. Schünemann (Hamburg) Platz, der nicht nur auf Rallyestrecken erfolgreich unterwegs ist, sondern auch Gründer und Geschäftsführer der HS – Hamburger Software GmbH & Co. KG ist.

 

Fotografie: DPPI

Garafulic und Terranova starten bei der Dakar Series

PHOTO: ERIC VARGIOLU / DPPI

Rund ein halbes Jahr vor dem Start der Rallye Dakar im peruanischen Lima reist das Team nach Südamerika. Der Chilene Boris Garafulic und der argentinische Pilot Orlando Terranova starten in zwei BMW X3 CC des X-raid Teams vom 23. bis 28. Juli bei der „Desafio Litoral“, einer neuen Veranstaltung im Rahmen der Dakar Series.

PHOTO: ERIC VARGIOLU / DPPI

Garafulic ist erst seit wenigen Jahren im Motorsport unterwegs. 2011 startete er zum ersten Mal für das X-raid Team und überzeugte mit einem dritten Platz bei der Rallye Marokko. In diesem Jahr bestritt der 48-Jährige seine erst zweite Dakar und erreichte im BMW X3 CC einen sehr guten elften Rang.

Bereits 2009 und 2011 ging Terranova für das X-raid Team bei der Dakar mit einem BMW X3CC an den Start. 2009 siegte er bei der Rallye Tunesien und war damit der erste argentinische Pilot, der eine Veranstaltung des FIA Weltcup gewinnen konnte. 2005 nahm der 32-Jährige aus Mendoza auf dem Motorrad zum ersten Mal an der legendären Wüstenrallye teil, bevor er 2008 ins Auto wechselte.

Die ASO verkündete im Mai eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Dakar Series – die „Desafio Litoral“. Die neugeschaffene Rallye startet am 23. Juli im argentinischen Iguazu, bekannt für die Wasserfälle, die zu den sieben Naturweltwundern gezählt werden. Anschließend führen die insgesamt sechs Etappen die Teilnehmer durch Paraguay und wieder zurück nach Argentinien. In Resistencia wird am 28. Juli die Fahrt über das Zielpodium gefeiert.

Dritter Doppelsieg in Serie für Citroën

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Bei der Rallye Neuseeland haben sich die Teams Sébastien Loeb/Daniel Elena und Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen nach Argentinien und Griechenland den dritten Doppelsieg in Folge für das Citroën Total World Rally Team gesichert. Mit diesem Resultat schließt Citroën die erste Saisonhälfte an der Spitze der Hersteller-Weltmeisterschaft und mit dem ersten und zweiten Platz in der Fahrerwertung ab.

Tag 1: Loeb und Hirvonen setzen sich ab
Mit über 200 Kilometern gewerteter Abschnitte einschließlich der legendären Whaanga Coast präsentierte sich die erste Etappe der Rallye Neuseeland als überaus abwechslungsreich. Die beiden Crews des Citroën Total World Rally Teams boten eine fehlerfreie Vorstellung und belegten die ersten beiden Plätze.
Auf dem letzten Tagesabschnitt übernahmen Sébastien Loeb und Daniel Elena die Führung von ihren Teamkameraden Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen, welche die Führung der Rallye den Großteil des Tages innegehabt hatten. Nur vier Sekunden trennten die beiden Citroën DS3 WRC am Ende des Freitags.

„Sébastien hat an diesem Nachmittag die bessere Reifenwahl getroffen. Ich konnte ihn jedenfalls auf der SS8 nicht mehr abschütteln“, gab Mikko Hirvonen zu. „Ich bin zufrieden, wie sich die Dinge heute entwickelt haben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, auf diesen fantastischen Etappen zu fahren und wir hatten ein gutes Tempo, mit dem wir uns vom Rest des Feldes absetzen konnten.“
Die Neulinge bei der Rallye Neuseeland, Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul, beendeten den ersten Abschnitt als Sechste.
Tag 2: Loeb, Hirvonen und Citroën als Einheit in Front
Nachdem sie Tag 1 als Erster und Zweiter beendet hatten, konnten die Citroën DS3 des Citroën Total World Rally Teams auf dem Samstagsabschnitt ihre Führung behalten. Nach 352 Kilometern gemessener Abschnitte waren die Teams Sébastien Loeb/Daniel Elena und Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen nur durch 6,7 Sekunden voneinander getrennt und damit in einer optimalen Position, den dritten Doppelsieg in Serie für Citroën einzufahren.

Thierry Neuville und Oliver Gilsoul waren dem ersten Tag etwas enttäuscht, aber zufrieden mit ihrer soliden Vorstellung am zweiten Tag. Als Sechste der Gesamtwertung war die Crew des Qatar World Rally Teams auf mehreren Etappen unter den Führenden.

Tag 3: Doppelsieg für Citroën
Mit 61 Kilometern gemessener Etappen – in diesem Fall weniger als 15 Prozent der Gesamtdistanz – war der Abschlusstag der Rallye Neuseeland etwas weniger anspruchsvoll als die ersten beiden Tage.
Wie erwartet regnete es ausgiebig in Auckland, als die Fahrer ihre Reifenwahl treffen mussten. Die Piloten des Citroën Total WRT wurden bei ihrer Entscheidung davon beeinflusst, dass sie bereits alle zehn zur Verfügung stehenden weichen Reifen benutzt hatten. Sébastien Loeb entschied sich für vier neue harte Reifen und zwei weiche, die er schon benutzt hatte. Mikko Hirvonen wählte den umgekehrten Weg.

Die Aufmerksamkeit konzentrierte sich am finalen Tag auf die Abschlussetappe, denn es ging um Zusatzpunkte für die besten drei Zeiten. Sébastien Loeb holte die drittschnellste Zeit, die ihm insgesamt 26 Zähler bei dieser Rallye bescherte. „Nach dem aufregenden Kampf mit Mikko über zwei Tage mussten wir bis zum Ende durchhalten“, sagte Loeb, der nun 72 Siege in seiner Karriere verbuchen kann. „Die Bedingungen waren wieder einmal schwierig, aber wir konnten einen Doppelsieg einfahren. Ich bin sehr zufrieden, dass ich jetzt mit einer komfortablen Führung in den Urlaub gehen kann. Die erste Hälfte der Saison war mit fünf Siegen in sieben Rallyes wirklich
fantastisch.“

Mikko Hirvonen war froh über seine erneute gute Platzierung: „Es war kein sehr aufregender Tag, aber wir mussten uns darauf fokussieren, Fehler zu vermeiden. Ich bin zufrieden mit dem Verlauf der ersten sieben Rallyes. Ich habe nun eine tolle Sammlung von zweiten Plätzen, so dass ich nun auf einige Siege in der zweiten Saisonhälfte hoffen kann.“

„Diese Rallye war leichter zu bewältigen als befürchtet“, bilanzierte Yves Matton, Direktor von Citroën Racing. „Der Grip war auf den Etappen relativ gut, und die Reifen, die wir gewählt haben, haben bei diesen Bedingungen gepasst. Ähnlich wie bei Sébastien und Mikko fällt meine Bewertung der ersten Saisonhälfte positiv aus. Da unsere Fahrer und die Citroën DS3 WRC sich als zuverlässig erwiesen haben, unsere Taktik und unsere Reifenwahl gut waren, haben wir drei Rallyes fehlerfrei abgeschlossen. Bei der Rallye Finnland werden wir mit einer komfortablen Führung in der Fahrer- und Herstellerwertung an den Start gehen. Das bedeutet, dass wir etwas entspannter an die Sache herangehen können, was entscheidend ist, wenn man dort siegen möchte.“

Thierry Neuville sammelt Etappensiege
Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul fuhren für das Qatar World Rallye Team Platz fünf ein.
Das belgische Duo verbesserte sich im Verlauf der Rallye stetig.

„Ich bin glücklich, dass wir es unter die ersten Fünf dieser Rallye geschafft haben. Wenn ich am ersten Tag nicht so viel Zeit verloren hätte, dann wären wir vielleicht Vierte geworden“, bilanzierte der Thierry Neuville. „Ich bin froh, das Ziel der Rallye ohne größere Fehler erreicht zu haben. Diese drei Rallye-Tage waren sehr gut für mich, und ich möchte mich noch einmal bei Nasser Al-Attiyah für diese tolle Gelegenheit bedanken. Ich habe das Fahren auf diesen fantastischen Etappen wirklich genossen und freue mich darauf, wieder hierher zu kommen“.

Vorläufiges Endergebnis der Rallye Neuseeland
1 Loeb/Elena Citroën DS3 WRC 4:04:51,2
2 Hirvonen/Lehtinen Citroën DS3 WRC +29,6
3 Solberg/Patterson Ford Fiesta RS WRC +1:36,4
4 Novikov/Giraudet Ford Fiesta RS WRC +2:13,6
5 Neuville / Gilsoul Citroën DS3 WRC +2:42,4
6 Sordo/del Barrio Mini Cooper JWC WRC +3:03,1
7 Latvala/Anttila Ford Fiesta RS WRC +4:52,9
8 Araúl/Ramalho Mini Cooper JWC WRC +9:36,4
9 Block/Gelsomino Ford Fiesta RS WRC +10:30,3
10 Stohl/Minor Ford Fiesta RS WRC +11:26,3

Timo Grätsch will weiter nach vorne

Leistungskurve steigt stetig - (C) www.sascha-smf.de

Das GG-Rallyesport Team aus Flensburg hält sich mit Rallye Sprints weiter unter Wettbewerbsdruck, und ist zudem noch sehr erfolgreich dabei.

Leistungskurve steigt stetig – (C) www.sascha-smf.de

Wie schon die alte Rallyeweisheit sagt: „Nach der Rallye ist auch vor der Rallye,“ so findet man das GG-Rallyesport Team aus Flensburg zurzeit auf etlichen Meisterschaften.

Teamchef Timo Grätsch: „Unser Team hat sich für diese Saison zusätzlich zur Teilnahme an den ADAC Rallye Masters und dem NARC, die Teilnahme an dem Sprint Cup Nord sowie dem ADAC Rallye Sprint Pokal vorgenommen. Die Sprints sehen wir als ideales Training zwischen den großen Rallyes, um im Rhythmus zu bleiben. Das beste Training ist eben, unter Rennbedingungen im Wettbewerb zu fahren.“

Eine kurze Rückschau auf den letzten Masterslauf in Sulingen zeigt die ansteigende Formkurve von Timo Grätsch und Alexandra Gawlick in ihrem BMW M3. Sie hatten sich gegen 49 Starter in ihrer Division durchzusetzen. Alexandra Gawlick blickt zurück: „Da im Rahmen der Sulinger Land Rallye auch ein Lauf zur Niederländischen Rallye Meisterschaft ausgetragen wurde, hatten wir so starke Konkurrenz wie noch nie. Es starteten allein in unserer Division 49 Starter. Nach Prüfung sechs lagen wir schon auf dem 5. Divisionsplatz. Was wir aber im Verlauf des Tages bei abtrocknenden Straßenverhältnissen noch verbessern wollten. Mit zwei Divisionsbestzeiten und etliche Top 5 Zeiten schafften wir unser Ziel und erkämpften den dritten Divisionsplatz am Ende des Tages. Was sich in einem tollen 17. Gesamtplatz von 122 gestarteten Teams widerspiegelt.“

Danach galt es sich auf ganz neuem Geläuf zurechtzufinden, denn es war der Rallyesprint-Saisonauftakt angesagt. . So nahm das GG-Rallyesport Team an den beiden Auftakt-Veranstaltungen der Sprint-Meisterschaften, des MSC Holstein und des MSC Hanseat auf dem Flugplatz Hungriger Wolf teil. Eine Doppelveranstaltung an 2 Tagen mit je 4 Wertungsprüfungen zu fahren.

Glücklich über die Platzierung berichtet Timo Grätsch: „Von acht möglichen Bestzeiten haben wir acht gewonnen, einen besseren Einstieg in die Sprint Meisterschaften konnten wir nicht haben. Trotzdem gab es zwei kleine Schrecksekunden zu überstehen. Am Tag eins bemerkten wir eine angebrochene Motorhalterung, die aber noch bis zum Schluss durchgehalten hat. Wir konnten das Bauteil über Nacht wechseln und am zweiten Tag starten. Da kamen wir mit hoher Geschwindigkeit in eine wellige Linkskurve und plötzlich ging der Motor aus. Wir bemerkten sofort, daß nur der Hauptstromschalter versehentlich beim Herunterschalten betätigt wurde. Nachdem wir den Schalter wieder eingeschaltet hatten, kamen wir ohne Probleme ins Ziel und fuhren den zweiten Gesamtsieg an diesem Wochenende ein.“

Die Motivation für das jetzige Wochenende bei der Rallye Stemweder Berg ist bei Timo Grätsch und Alexandra Gawlick, wie auch im ganzen Team, entsprechend hoch und sie werden versuchen, weitere Punkte für die ADAC Rallye Masters einzufahren. Im Moment haben sie 34 Punkte und liegen auf einem 11. Platz.